Portrait von Martina Eyth mit Hinweis auf ihren Podcast „Die Magie der Seele“ und den Blog „Der Zauber des Lebens“

Folge 18 - Mut, Neues zu wagen

So lernst Du, auch in der Unsicherheit sicher zu sein

In dieser Folge nehme ich Dich mit in eine besondere Zeit meines Lebens. Drei Wochen lang habe ich jeden Tag etwas getan, das ich noch nie gemacht hatte, und dabei erlebt, wie aus Herzklopfen nach und nach Freude wurde. Du erfährst, was ein Kuchen für den Apotheker und eine Rose für eine Fremde damit zu tun hatten.

Außerdem teile ich mein „Ich schaffe alles, was ich wirklich will“-Rezept mit Dir. Es besteht aus kleinen, alltagstauglichen Schritten, die Dir helfen können, auch mit Angst ins Handeln zu kommen. Zum Schluss bekommst Du eine Idee für einen mutigen Schritt, der sofort möglich ist, selbst wenn Dir gerade nichts einfällt.

Klingt das interessant für Dich?

Dann wünsche ich Dir inspirierende Momente beim Anhören. ✨

Wenn Dir der Mut fehlt, Neues zu wagen

Vielleicht kennst Du das. Du hast eine Idee, die Du schon lange umsetzen möchtest, und doch kommt immer etwas dazwischen. Träumst Du davon, ein paar Tage zu pilgern, und findest nicht die Zeit dafür? Was schiebst Du wie eine Bugwelle vor Dir her, obwohl Du es so gerne tun würdest? Vielleicht hast Du gute Gründe, warum es gerade nicht passt. Doch das Sehnen danach bleibt ungestillt.

Um genau diesen Moment zwischen Sehnsucht und Zögern geht es hier und darum, wie Du den Mut, Neues zu wagen, auch dann findest, wenn die Unsicherheit mitgeht.

Mut, Neues zu wagen - Das Wichtigste in Kürze

Hinter dem Zögern vor Neuem steckt oft eine Vorsicht, die Dich schützen will. Um mich nicht zu überfordern, gehe ich manchmal ganz kleine Schritte. Dadurch fühle ich mich sicher und komme meinem Ziel näher.

Das Unbekannte weckt Vorsicht in uns

Vieles, was wir noch nicht kennen, nimmt unser Körper erst einmal als etwas wahr, bei dem wir aufpassen sollten. Das Herz schlägt schneller, der Atem wird flacher, und die Gedanken kreisen um das, was schiefgehen könnte.

Für mich ist diese Vorsicht ein alter Schutz, der es gut mit uns meint. Schwierig wird es dann, wenn dieser Schutz so dominant wird, dass er unser Sehnen zudeckt.

Vielleicht spürst Du in solchen Momenten auch, wie die Vorfreude auf das Neue in den Hintergrund rutscht. Kennst Du auch das traurige Gefühl, eine Idee, die sich zuerst so gut angefühlt hat, wieder verworfen zu haben?

Wie wirst Du auch in der Unsicherheit sicher?

Sicherheit entsteht, wenn Du Dir selbst zur Seite stehst, während Du umsetzt, was Dir am Herzen liegt. Unsicherheit, Sorgen, Befürchtungen oder auch Angst müssen dafür nicht verschwinden. Sie dürfen mitfahren, wie auf dem Beifahrersitz, während Du selbst am Steuer sitzt und die Richtung bestimmst.

Vielleicht geht es Dir ähnlich wie mir. Mir hilft es, mich an eine frühere Erfahrung zu erinnern, die ich gemeistert habe. Es macht mir Mut, wenn ich mir bewusst mache, dass ich etwas schon mal geschafft habe, was das Geplapper in meinem Kopf für unmöglich hielt.

Was hast Du schon geschafft, von dem Du vorher nicht geglaubt hättest, dass es gelingt? Vielleicht magst Du Dich in unsicheren Momenten genau daran erinnern. Diese Erinnerung ist wie ein kleiner Beweis dafür, dass Du schon einmal über Dich hinausgewachsen bist.

Wie Selbstsicherheit in kleinen Schritten wächst, beschreibe ich ausführlich in meinem Beitrag Selbstsicherheit trotz Unsicherheit, ist das möglich?

5 Tipps für mehr Mut, Neues zu wagen

Neues zu wagen beginnt mit dem ersten Schritt, und genau der fällt vielen schwer. Dabei besteht er einfach aus der bewussten Entscheidung „Ich mache das.“

1. Finde die kleinste Version Deines Ziels

Vielleicht magst Du Dir aufschreiben, was Du Dir gerade wünschst, und Dich danach fragen, wie der allerkleinste Schritt dahin aussieht. Wenn Du davon träumst zu pilgern, gehst Du diese Woche vielleicht einen Nachmittag lang einen Weg, den Du noch nicht kennst. Wenn Du schreiben möchtest, genügt heute ein einziger Absatz.

2. Lege vor dem Losgehen eine Hand auf Dein Herz

Wie wäre es, wenn Du kurz innehältst, bevor Du etwas Neues beginnst? Leg eine Hand auf Dein Herz und atme dreimal tief ein und aus. Nimm wahr, wie es Dir gerade geht. Aufregung wird oft weicher, wenn wir sie bemerken und ihr erlauben, da zu sein, statt sie wegzudrücken.

3. Sammle Deine Mut-Momente

Hast Du schon mal probiert, am Abend drei Momente aufzuschreiben, in denen Du etwas gewagt hast? Es dürfen auch ganz kleine sein. Vielleicht hast Du jemandem eine Frage gestellt, bist einen neuen Weg gegangen oder hast Nein gesagt. Nach ein paar Wochen hältst Du dann vielleicht ein kleines Heft in den Händen, in dem Du nachlesen kannst, wie oft Du schon mutig warst.

4. Fühlt es sich in Dir weit oder eng an?

Wenn Du an Dein Vorhaben denkst, wie fühlt sich das in Deinem Körper an? Vielleicht spürst Du trotz Aufregung eine Weite in Dir oder ein leichtes Ziehen nach vorn. Dann kannst Du Deinem Sehnen vertrauen. Fühlt es sich eng und schwer an, lohnt es sich, noch einmal nachzuspüren, ob der Zeitpunkt stimmt oder ob Du vorher einen Schritt brauchst, der Dir mehr Sicherheit schenkt.

Magst Du lernen, noch feiner wahrzunehmen, ohne dass es anstrengend ist? Dann schenke ich Dir meine kostenfreie E-Mail-Reihe „Wahrnehmung ist mehr als ein Gefühl“.

Du bekommst sieben E-Mails, die Dir auch dabei helfen können, Deiner Wahrnehmung mehr zu vertrauen. Gerade dann, wenn Du etwas Neues wagen willst.

5. Mach Dein Ziel verbindlich

Ich lade Dich ein, einem lieben Menschen von Deinem Vorhaben zu erzählen. Ein ausgesprochenes Vorhaben schiebt sich nicht so leicht zur Seite. Eines, das Du nur für Dich behältst, rutscht dagegen oft schneller an den Rand.

Welcher kleine Schritt könnte Dich zu dem führen, was Du schon lange erleben möchtest? Wenn Du magst, schreib ihn mir in die Kommentare.

Ich fasse das Wichtigste noch mal zusammen

Wenn Du etwas, wonach Du Dich sehnst, schon länger vor Dir herschiebst, kann die Furcht vor dem Unbekannten dahinterstecken. Du kannst sie da sein lassen, während Du selbst entscheidest, was Du tust. Mut wächst, wenn Du

  • Dich an das erinnerst, was Du schon gemeistert hast,
  • Dich bewusst für Dein Vorhaben entscheidest,
  • mit der kleinsten Version Deines Ziels beginnst,
  • Deinen Körper fragst, ob es sich weit oder eng anfühlt,
  • und Dein Vorhaben jemandem erzählst, damit es verbindlich wird.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich auch in Momenten der Unsicherheit gehalten, getragen und geborgen fühlst.

Von Herzen

Deine

P. S. Wenn Du magst, hör Dir die Folge an und lass Dich von meinen drei Wochen voller neuer und wertvoller Erfahrungen inspirieren.

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Möchtest Du wissen, wer hier für Dich schreibt?

Martina Eyth, Mentorin für innere Klarheit

Martina Eyth begleitet seit 2003 Menschen, die viel für andere da sind und sich selbst dabei aus dem Blick verloren haben.

Sie kennt diesen Weg aus eigener Erfahrung. Lange Zeit war sie mehr im Außen als bei sich selbst, hat funktioniert, sich angepasst und gespürt, dass etwas fehlt, ohne genau sagen zu können, was.

Der Wendepunkt kam, als sie begann, sich selbst wieder wahrzunehmen und sich Schritt für Schritt wieder näherzukommen.

Heute unterstützt sie Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, wieder bei sich anzukommen und ihren eigenen Weg mit mehr Leichtigkeit und Vertrauen zu gehen.

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