Lebe so, dass es nichts zu bereuen und nichts zu bedauern gibt

Wie kostbar das Leben ist, habe ich lange nicht gefühlt. Ich war im Alltagstrott gefangen und fühlte mich vom Leben gelebt. Ich lebte weder bewusst noch wertschätzend. Das lag nicht daran, dass ich undankbar oder oberflächlich war, sondern daran, dass ich unerfahren und unwissend war.

Doch so wollte ich nicht mehr sein. Ich wollte nicht mehr nur funktionieren. Mein Sehnen war es, zu leben… mit jeder Zelle meines Seins. Das, was mir geholfen hat, das Leben als kostbar anzusehen und ihm wertschätzend zu begegnen lag an den Sterbenden, die ich begleitet habe. Was mir die Sterbenden ans Herz gelegt haben, das erzähle ich Dir in dieser Folge.

Nach Freude habe ich mich immer gesehnt

Dass ich die Quelle der Freude in mir zum Sprudeln bringen muss, damit ich dann auch Freude durch andere fühlen kann, habe ich nicht gewusst. Ich hatte zwar immer gehört, dass ich der Schlüssel zu meinem Glück bin, doch was das genau bedeutete, das war mir nicht bewusst.

Mir war auch nicht bewusst, wie wichtig es ist, Kontakte zu pflegen, Liebe auszudrücken und Wertschätzung zu schenken. Auch dafür haben mich Sterbende sensibilisiert.

Weißt Du, wie wichtig es ist, das zu sagen, was Du denkst?

Ich habe mich ganz lange nicht getraut, das zu sagen, was mich beschäftigt, was mir gefällt, nicht gefällt und wovon ich überzeugt bin. Aber wie sollen andere die Möglichkeit haben mich kennenzulernen, wenn ich mich zurückhalte? Doch ich wollte mich nicht länger zurückhalten. Also habe ich meinen Mut gebündelt und mich in kleinen Schritten getraut, das zu sagen, was in mir ist. Wie es mir damit ging, das erzähle ich Dir in dieser Folge. Und ich erzähle Dir auch mehr darüber, was Sterbende mir in ihren letzten Stunden erzählt haben.

Ich wünsche Dir, dass auch Du von den Tipps der Sterbenden profitierst. Gleichzeitig wünsche ich Dir, dass Du ein erfülltes und freudevolles Leben hast.

Zum Anhören klicke bitte auf das kleine Dreieck im Kreis

Magst Du mir schreiben, was für Dich zu einem erfüllten Leben dazu gehört? Du kannst gerne das Kommentarfeld nutzen. Ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir zu schreiben.

Von Herzen

Deine Martina

2 Kommentare

  1. Hallo Martina, ich habe festgestellt dass ich die Podcasts nur auf dem Handy hören kann, deshalb bin ich erst bei der 3. Ich habe die Erfahrung gemacht dass ich sehr offen mit meinen Gefühlen und Gedanken mit meinem Mann war. Da ich aber dann so oft zu hören bekam ich rede zu viel, zu ausführlich, er möchte dazu was sagen, oft auch dass es so nicht richtig sei, dass ich das nur meine, mit seinen Fragen bedrängt wurde und es dann um ihn ging, habe ich damit aufgehört. Nun kritisiert er meine Verschwiegenheit, mein nicht reden. Ich finde nun den Weg zum Reden nicht mehr. Das führt dazu dass ich mich einsam fühle und nicht getragen sein. Dabei wäre der Impuls und Wunsch sehr gross im Gespräch mich mitzuteilen, da es auch wieder mehr Nähe geben würde.

    • Ich danke Dir für Deine Offenheit, liebe Elisabeth ♥

      Aus meiner Vergangenheit kenne ich es auch, dass ich mich zurückgezogen habe, um nicht wieder das Gefühl zu haben, nicht richtig zu sein. Auch ich habe mich mit dem Rückzug nicht wohl gefühlt. Das, was mir geholfen hat, war das Benennen von schönen Dingen. Vielleicht tut es Dir auch gut. Magst Du es mal ausprobieren?

      Einen liebevollen Gruß schicke ich Dir ♥

      Von Herzen

      Deine Martina

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