Lebe so, dass es nichts zu bereuen und nichts zu bedauern gibt

Wie kostbar das Leben ist, habe ich lange nicht gefĂŒhlt. Ich war im Alltagstrott gefangen und fĂŒhlte mich vom Leben gelebt. Ich lebte weder bewusst noch wertschĂ€tzend. Das lag nicht daran, dass ich undankbar oder oberflĂ€chlich war, sondern daran, dass ich unerfahren und unwissend war.

Doch so wollte ich nicht mehr sein. Ich wollte nicht mehr nur funktionieren. Mein Sehnen war es, zu leben
 mit jeder Zelle meines Seins. Das, was mir geholfen hat, das Leben als kostbar anzusehen und ihm wertschÀtzend zu begegnen lag an den Sterbenden, die ich begleitet habe. Was mir die Sterbenden ans Herz gelegt haben, das erzÀhle ich Dir in dieser Folge.

Nach Freude habe ich mich immer gesehnt

Dass ich die Quelle der Freude in mir zum Sprudeln bringen muss, damit ich dann auch Freude durch andere fĂŒhlen kann, habe ich nicht gewusst. Ich hatte zwar immer gehört, dass ich der SchlĂŒssel zu meinem GlĂŒck bin, doch was das genau bedeutete, das war mir nicht bewusst.

Mir war auch nicht bewusst, wie wichtig es ist, Kontakte zu pflegen, Liebe auszudrĂŒcken und WertschĂ€tzung zu schenken. Auch dafĂŒr haben mich Sterbende sensibilisiert.

Weißt Du, wie wichtig es ist, das zu sagen, was Du denkst?

Ich habe mich ganz lange nicht getraut, das zu sagen, was mich beschĂ€ftigt, was mir gefĂ€llt, nicht gefĂ€llt und wovon ich ĂŒberzeugt bin. Aber wie sollen andere die Möglichkeit haben mich kennenzulernen, wenn ich mich zurĂŒckhalte? Doch ich wollte mich nicht lĂ€nger zurĂŒckhalten. Also habe ich meinen Mut gebĂŒndelt und mich in kleinen Schritten getraut, das zu sagen, was in mir ist. Wie es mir damit ging, das erzĂ€hle ich Dir in dieser Folge. Und ich erzĂ€hle Dir auch mehr darĂŒber, was Sterbende mir in ihren letzten Stunden erzĂ€hlt haben.

Ich wĂŒnsche Dir, dass auch Du von den Tipps der Sterbenden profitierst. Gleichzeitig wĂŒnsche ich Dir, dass Du ein erfĂŒlltes und freudevolles Leben hast.

Zum Anhören klicke bitte auf das kleine blaue Dreieck im blauen Kreis

Magst Du mir schreiben, was fĂŒr Dich zu einem erfĂŒllten Leben dazu gehört? Du kannst gerne das Kommentarfeld nutzen. Ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir zu schreiben.

Von Herzen

Deine Martina

  • Elisabeth Keller sagt:

    Hallo Martina, ich habe festgestellt dass ich die Podcasts nur auf dem Handy hören kann, deshalb bin ich erst bei der 3. Ich habe die Erfahrung gemacht dass ich sehr offen mit meinen GefĂŒhlen und Gedanken mit meinem Mann war. Da ich aber dann so oft zu hören bekam ich rede zu viel, zu ausfĂŒhrlich, er möchte dazu was sagen, oft auch dass es so nicht richtig sei, dass ich das nur meine, mit seinen Fragen bedrĂ€ngt wurde und es dann um ihn ging, habe ich damit aufgehört. Nun kritisiert er meine Verschwiegenheit, mein nicht reden. Ich finde nun den Weg zum Reden nicht mehr. Das fĂŒhrt dazu dass ich mich einsam fĂŒhle und nicht getragen sein. Dabei wĂ€re der Impuls und Wunsch sehr gross im GesprĂ€ch mich mitzuteilen, da es auch wieder mehr NĂ€he geben wĂŒrde.

    • Martina Eyth sagt:

      Ich danke Dir fĂŒr Deine Offenheit, liebe Elisabeth ♄

      Aus meiner Vergangenheit kenne ich es auch, dass ich mich zurĂŒckgezogen habe, um nicht wieder das GefĂŒhl zu haben, nicht richtig zu sein. Auch ich habe mich mit dem RĂŒckzug nicht wohl gefĂŒhlt. Das, was mir geholfen hat, war das Benennen von schönen Dingen. Vielleicht tut es Dir auch gut. Magst Du es mal ausprobieren?

      Einen liebevollen Gruß schicke ich Dir ♄

      Von Herzen

      Deine Martina