Portrait von Martina Eyth mit Hinweis auf ihren Podcast „Die Magie der Seele“ und den Blog „Der Zauber des Lebens“

Entscheidungen treffen, so kann es leichter werden

Manche Entscheidungen fühlen sich schwer an. Und manchmal entsteht dabei ein Druck, der mehr verunsichert als unterstützt.

Dieser Beitrag lädt Dich ein, Deinen Umgang mit Entscheidungen aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten.

Nicht immer sind es große Lebensfragen, die wir entscheiden müssen 

Oft sind es die kleinen, alltäglichen Entscheidungen. „Soll ich das ansprechen, oder lieber den Mund halten?“, „Soll ich gehen oder ist es besser, wenn ich bleibe?“, „Kann ich mir Zeit lassen oder muss ich mich beeilen?“

Vielleicht kennst Du dieses innere Zögern. Dieses innerlich einen Schritt vor und zurück. Dieses nervige Hin und Her. Und auch den Druck, der sich einschleicht, weil es sich anfühlt, als müsstest Du es jetzt wissen. Sofort. Auf der Stelle.

Viele Menschen erleben beim Entscheidungen treffen Anspannung, Druck und sind schneller gereizt als sonst. Selten liegt es an der Unsicherheit. Meist daran, dass Entscheidungen größer empfunden werden, als sie sind.

So groß, als könnten sie das ganze Leben auf den Kopf stellen, wenn man sich „falsch“ entscheidet. Das kann Angst machen.

Warum Entscheidungen Angst machen können 

Weil viele Entscheidungen innerlich nicht nur als Entscheidung erlebt werden, sondern als Bewertung. Als würde es ein Richtig oder Falsch geben. Ein Gewinnen oder Verlieren.

Und oft auch, als würde man mit einer Entscheidung etwas endgültig festlegen, das nicht korrigiert werden kann.

Unbewusst taucht dann die Frage auf: „Was, wenn ich mich irre?“, „Was, wenn ich etwas verliere, jemanden enttäusche, verletze oder mir selbst schade?“

Diese Gedanken erzeugen inneren Druck

Er nimmt uns die Luft, die Weite und den Zugang zu unserem feinen Gespür. Wenn das passiert, verlagert sich unsere Aufmerksamkeit nach außen. Wir beginnen zu grübeln, abzuwägen, uns zu vergleichen. Der Kopf übernimmt das Steuer und in uns wird es eng.

Statt Klarheit entsteht Unruhe. Statt Orientierung Zweifel. Und statt einer stimmigen Entscheidung erleben viele Menschen ein inneres Stocken. Nicht weiter wissen. Keine Ahnung haben, was das Richtige ist. Sie spüren durchaus etwas, doch der Druck überlagert dieses Spüren.

Einige Menschen beschreiben diesen Zustand so, als würden sie Entscheidungen nicht treffen können. Nicht, weil sie orientierungslos sind, sondern weil innerer Druck den Zugang zu ihrem Gespür überdeckt.

An dieser Stelle entsteht oft der Eindruck, man müsse sich zusammenreißen. Klarer denken. Sich endlich entscheiden. Doch genau das verstärkt den Druck meist noch mehr.

Was hier eigentlich fehlt, ist nicht die Entscheidung, sondern ein Moment zum Innehalten.

Wenn der innere Druck nachlässt, wird es ruhiger in Dir und Du kannst fühlen, was für Dich stimmig ist.


Warum Entscheidungen treffen im Alltag oft schwerfällt

Es liegt daran, dass wir oft glauben, nur zwei Möglichkeiten zu haben. Das eine oder das andere. Richtig oder falsch. Gerade beim Treffen von Entscheidungen im Alltagsleben wirkt dieses Denken besonders stark, weil es uns selbst keine Zwischenschritte erlaubt.

Und genau das kann den inneren Druck noch verstärken. Weil es so wirkt, als gäbe es nur eine einzige richtige Entscheidung. Und als müsste diese sofort getroffen werden.

In solchen Momenten blenden wir aus, dass Entscheidungen reifen und nachjustiert werden können. Wenn wir das beherzigen, verändert sich unser Umgang mit Entscheidungen.

Entscheidungen treffen jenseits von richtig oder falsch

Wenn Entscheidungen nicht mehr als endgültiges Entweder-oder betrachtet werden, verändert sich etwas Entscheidendes.

Dann geht es weniger darum, sofort die eine richtige Entscheidung zu treffen, und mehr darum, wahrzunehmen, was sich im Moment stimmig anfühlt.

Entscheidungen verlieren ihren starren Charakter, weil sie nicht mehr unter dem Druck getroffen werden und endgültig sein müssen. 

Wenn der Anspruch wegfällt, alles sofort richtig machen zu müssen, entsteht wieder Weite.

Eine Weite, in der Du fühlen kannst, was für Dich gerade passt. Innere Weite bedeutet nicht, dass alles leicht oder eindeutig ist. Manchmal bleibt ein Rest Unsicherheit. Ein Zögern. Ein Noch-nicht-so-genau-Wissen-was-richtig-ist.

Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern als Hinweis darauf, dass etwas in Bewegung ist. In der Reife. Dass Du in Deine Entscheidung hineinreifst. In Deinem Tempo.

Wie Du Entscheidungen leichter treffen kannst,
ohne etwas zu überstürzen 

Vielleicht kennst Du das Bild eines Kapitäns auf einem Schiff. Er steht am Steuer, aufmerksam, präsent, wach. Ruhig und auch gelassen.

Er weiß, dass der Kurs nicht nur ein einziges Mal festgelegt wird. Er wird immer wieder fein justiert. Ein kleines Stück nach links. Dann wieder nach rechts.

Ganz selbstverständlich lenkt der Kapitän das Schiff durch die ruhige und auch die stürmische See. Mit Klarheit und innerer Sicherheit navigiert er das Schiff zu seinem Ziel. Unterwegs trifft er unzählige Entscheidungen.

Und genau so fühlt sich Entscheidungen treffen an, wenn Du Dir Zeit nimmst, um in Ruhe zu spüren, was für Dich stimmig ist.

Bewusst keine Entscheidung zu treffen ist auch eine Entscheidung

Klingt das erst mal komisch? Was ich damit meine ist: Manchmal ist es eine stimmige Entscheidung, noch keine Entscheidung zu treffen. Nicht aus Unsicherheit. Sondern ganz bewusst.

Vielleicht kennst Du solche Momente. Eine WhatsApp-Nachricht, auf die Du nicht sofort antworten möchtest. Eine Einladung, bei der Du spürst: „Heute weiß ich es noch nicht.“ Ein Thema, das wichtig ist, aber Du kannst Dich gerade nicht darauf einlassen.

Dann kann es entlastend sein, innerlich klar zu sagen: „Ich entscheide jetzt nicht. Ich gebe mir Zeit. Ich mache es morgen.“

Allein diese bewusste Erlaubnis kann viel Druck nehmen. Du kannst entspannen und tun was Du tun möchtest. Mit der Entscheidung, später zu entscheiden, hast Du Dir Freiraum geschenkt.

Und erstaunlich oft zeigt sich dann die Entscheidung ganz von allein. Plötzlich ist die Lösung da.

Entscheidungen treffen muss nicht schwer sein

Viele innere Spannungen entstehen, weil wir Entscheidungen größer machen, als sie wirklich sind. Dabei können wir sie jederzeit neu überdenken, nachjustieren oder neu treffen.

Wenn wir uns erlauben, Entscheidungen als Reifeprozess zu verstehen, verändert sich etwas. Wir müssen nicht alles sofort wissen. Wir dürfen uns Zeit lassen und auch bewusst entscheiden, es später zu tun.

Entscheidungen werden leichter, wenn sie aus innerer Weite entstehen statt aus der Angst, etwas falsch zu machen.

Vielleicht ist Dir beim Lesen aufgefallen, dass Dich manche Gedanken innerlich nicken lassen. So wie: „Ja, das stimmt eigentlich.“

Möchtest Du Entscheidungen mit mehr Ruhe und Gelassenheit treffen?

Dafür habe ich Dir einige Affirmationen zusammengestellt:

  • Ich darf mir Zeit lassen, Entscheidungen zu treffen.
  • Ich muss nicht alles sofort entscheiden.
  • Bewusst keine Entscheidung zu treffen ist auch eine Entscheidung.
  • Ich darf nachjustieren, wenn sich eine Entscheidung nicht mehr gut anfühlt.
  • Ich treffe Entscheidungen in meinem Tempo.

Zu guter Letzt

Vielleicht nimmst Du aus diesem Text nichts Konkretes mit. Keine neue Methode. Keine Anleitung. Möglicherweise fühlt es sich gut an, dass Du Dir selbst ein bisschen mehr Zeit lassen kannst. Beim Entscheiden. Beim Abwägen. Beim Spüren, was für Dich das Passende ist. 

Magst Du Dir einen Moment Zeit nehmen und nachspüren, ob sich in Dir etwas in Bezug auf Entscheidungen treffen etwas weicher anfühlt.

Wenn Du magst, dann teile gerne Deine Gedanken in den Kommentaren mit mir.

Ich freue mich darauf, Deine Zeilen zu lesen.

Von Herzen

Deine

P.S. Hier kommt ein Freebee hin.

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Martina Eyth begleitet seit 2003 Menschen, die viel für andere da sind und sich selbst dabei aus dem Blick verloren haben.

Sie kennt diesen Weg aus eigener Erfahrung. Lange Zeit war sie mehr im Außen als bei sich selbst, hat funktioniert, sich angepasst und gespürt, dass etwas fehlt – ohne genau sagen zu können, was.

Der Wendepunkt kam, als sie begann, sich selbst wieder wahrzunehmen und sich Schritt für Schritt wieder näherzukommen.

Heute unterstützt sie Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, wieder bei sich anzukommen und ihren eigenen Weg mit mehr Leichtigkeit und Vertrauen zu gehen.

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