Portrait von Martina Eyth mit Hinweis auf ihren Podcast „Die Magie der Seele“ und den Blog „Der Zauber des Lebens“

Fragst Du Dich manchmal, "Was stimmt nicht mit mir?"

Vielleicht kennst Du diese Momente. Der Tag war eigentlich in Ordnung. Und doch ist da etwas. Ein Gefühl, das Du nicht benennen kannst.

Du liegst abends im Bett und Deine Gedanken kreisen. Vielleicht war es ein Kommentar, der Dich mehr getroffen hat als erwartet. Vielleicht eine Situation, in der Du anders reagiert hast als andere.

In der Stille, wenn Du zur Ruhe kommst, taucht die Frage auf: Was stimmt nicht mit mir?

Und kurz danach die nächste: Warum passiert mir das immer wieder?

Ich kenne diese Fragen auch gut. Lange habe ich nach einem Fehler bei mir gesucht, wo gar keiner war. Ich wollte verstehen, warum ich manche Dinge so viel tiefer empfinde als andere.

In diesem Beitrag erfährst Du, was wirklich hinter diesen Fragen steckt. Denn manchmal ist es etwas ganz anderes, als wir vermuten.

Was stimmt nicht mit mir? Das Wichtigste in Kürze

Ein Beispiel: Du verhältst Dich in einer Situation so, wie es sich für Dich richtig anfühlt. Dein Gesprächspartner versteht Dich nicht und ist irritiert. Du siehst seine Irritation und denkst sofort, dass es an Dir liegt.

Dabei begegnen sich in diesem Moment einfach zwei Menschen, die die Welt unterschiedlich erleben. Es ist, als würden sie unterschiedliche Sprachen sprechen.

Dieser Beitrag hilft Dir zu erkennen, dass Du goldrichtig bist, so wie Du bist. Auch dann, wenn Dich jemand falsch versteht.

Schau Dir gerne das Inhaltsverzeichnis an. Die Überschriften sind klickbar, damit Du direkt zu dem Abschnitt springen kannst, der Dich gerade am meisten anspricht.

Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, kennen viele

Ich begleite seit über 20 Jahren Menschen, die tief und viel fühlen. Und eines erlebe ich immer wieder. Die meisten haben das Gefühl, mit dem, was sie wahrnehmen, nicht richtig und irgendwie unpassend zu sein. Und das Traurige: Sie bleiben mit diesem Gefühl allein und sprechen nur sehr selten oder gar nicht darüber.

Was viele als Schwäche erleben, ist in Wirklichkeit eine Stärke.

Deine Wahrnehmung ist eine Stärke

Stell Dir vor, Du sitzt in einem Raum und riechst als Einzige, dass in der Küche etwas anbrennt. Du stehst auf. Die anderen schauen Dich an. Vielleicht fragst Du Dich kurz, ob Du Dich irrst, weil niemand sonst etwas bemerkt.

Aber das Essen ist wirklich angebrannt.

Du hast etwas bemerkt, das die anderen noch nicht wahrgenommen haben. Deine feinere Wahrnehmung, das tiefere Fühlen und das Spüren von Dingen, bevor sie offensichtlich sind, ist eine Stärke.

Und doch stellen sich genau die Menschen, die so wahrnehmen, besonders oft die Frage: Was stimmt nicht mit mir?

Warum fragen sich Menschen, die viel fühlen: Was stimmt nicht mit mir?

Es gibt Menschen, die Energie wahrnehmen, noch bevor jemand spricht. Die in einen Raum kommen und sofort wissen, dass etwas nicht stimmt. Die tief fühlen, was andere kaum bemerken. Und genau diese Menschen stellen sich besonders oft die Frage: Was stimmt nicht mit mir?

Vielleicht hast Du Dir selbst schon mal gefragt: Warum bin ich so sensibel? Warum nehme ich Dinge so viel stärker wahr als andere?

Vielleicht hast Du Dir sogar gewünscht, einfach mal nichts zu fühlen.

Ich kenne diesen Wunsch. Ich habe auch lange geglaubt, dass mit mir etwas nicht stimmt. Dass ich zu empfindlich bin, zu viel denke, zu wenig lache, zu traurig bin.

Heute weiß ich, dass ich einen Fehler bei mir gesucht habe, der gar keiner war.

Was hinter der Frage, "Was stimmt nicht mit mir?" wirklich steckt

Dafür gibt es interessante Sichtweisen.

Stell Dir vor, Du bist in einem Gespräch. Alle lachen. Plötzlich fragt Dich jemand nach Deiner Meinung. Du bist verdutzt. Alle schauen Dich an. Du hast die ganze Zeit den anderen zugehört und dabei vergessen, Dein eigenes Empfinden wahrzunehmen.

Ein anderes Beispiel: Du erzählst jemandem von etwas, das Dich bewegt. Dein Gegenüber schaut Dich mit zusammengezogenen Augen an und sagt in forschem Ton: „Das verstehe ich nicht. Was soll das bringen?"

In diesem Moment treffen zwei unterschiedliche Verhaltensweisen aufeinander. Wie zwei Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen.

Warum bin ich unzufrieden, obwohl ich alles habe?

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben aufgehört, sich zu fragen, was sie selbst brauchen. Sie sehen die Bedürfnisse anderer und erfüllen sie. Fast automatisch. Die eigenen Bedürfnisse nehmen sie kaum wahr.

Das hat Auswirkungen 

Wenn Du Dich selbst übersiehst, macht sich das irgendwann mit einem inneren Nörgeln bemerkbar. Erst leise. Dann wird es lauter. So wie bei einem Kind, das Aufmerksamkeit einfordert.

Aus dem Nörgeln wird Unzufriedenheit. Die Unzufriedenheit ist kein Antreiber, noch mehr zu geben. Sie ist ein Hinweis, Dir selbst mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

Statt die Frage „Was stimmt nicht mit mir?" immer wieder gegen Dich selbst zu richten, könntest Du Dich fragen: Was brauche ich gerade wirklich?

Wenn Du mehr darüber lesen möchtest, wie sich Loslassen anfühlt und was es Dir bringen kann, findest Du hier einen Beitrag, zum Thema "Loslassen lernen".

In kleinen Schritten kann sich dadurch etwas verändern

Wenn Du merkst, dass Du mit Deiner Aufmerksamkeit wieder mehr bei Dir bist, verändert sich etwas. Nicht von heute auf morgen. Aber Schritt für Schritt.

Du nimmst wahr, was Dir guttut. Du trinkst morgens Deinen Kaffee oder Tee in Ruhe. Du gehst spazieren und bemerkst wieder die Blätter an den Bäumen, die sanft durch den Wind bewegt werden. Kleine Dinge, die Du lange nicht wahrgenommen hast, fallen Dir wieder auf.

Nach und nach spürst Du Dich selbst wieder mehr.

Vielleicht steckt in Deiner Wahrnehmung mehr, als Du bisher geglaubt hast

Stell Dir vor, Du öffnest ein Geschenk. Du spürst sofort, dass es mit Liebe eingepackt wurde und wie viele Gedanken sich der Schenkende gemacht hat.

Oder Du gehst spazieren und plötzlich steht ein Reh am Waldrand. Es schaut Dich an, bevor es davonspringt. Du hältst inne und nimmst diesen besonderen Moment wahr.

Vielleicht kennst Du solche Augenblicke.

Wer tief fühlt und aufmerksam durchs Leben geht, sieht auch die vielen kleinen Dinge. Du bemerkst Stimmungen. Du nimmst Zwischentöne wahr. Du freust Dich über den Duft einer Rose, den warmen Sonnenstrahl auf Deiner Haut oder den ersten Bissen eines leckeren Essens.

Das Leben besteht nicht nur aus den großen Momenten

Es besteht auch aus vielen kleinen Augenblicken, die uns berühren können. Das ist das Geschenk Deiner Wahrnehmung.

Wenn Dich das Thema Leichtigkeit beschäftigt, findest Du hier einen Beitrag, der Dich vielleicht berührt: „Sehnst Du Dich nach mehr Leichtigkeit im Leben?"


Häufige Fragen rund um "Was stimmt nicht mit mir?"

Warum frage ich mich so oft, was nicht mit mir stimmt?

Diese Frage taucht besonders bei Menschen auf, die tief fühlen und viel wahrnehmen. Manchmal kommt sie von innen, wenn Du Dich selbst aus dem Blick verloren hast. Manchmal ist der Anlass im Außen, wenn jemand Dich nicht versteht und Du seine Irritation als Hinweis auf einen Fehler in Dir deutest.

Ab und zu entsteht sie auch durch den Vergleich mit anderen. Du siehst, was andere nach außen zeigen, kennst aber nicht das, was sie innerlich wirklich bewegt. 

Warum suche ich immer zuerst den Fehler bei mir?

Viele Menschen haben gelernt, zuerst bei sich selbst nach der Ursache zu suchen. Manchmal geschieht das so automatisch, dass es gar nicht mehr auffällt. Es ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein erlerntes Muster.

Und erlernte Muster können wir verändern.

Warum stelle ich mich selbst so oft in Frage?

Wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir wünschst, richtest Du Deinen Blick oft zuerst gegen Dich selbst. Das kann verunsichern und viel Kraft kosten.

Manchmal hilft es mehr, Dir selbst mit Verständnis und Mitgefühl zu begegnen, als nach einem Fehler zu suchen.

Warum glaube ich so schnell, dass ich nicht richtig bin?

Vielleicht hast Du im Laufe Deines Lebens Erfahrungen gemacht, die dazu geführt haben, dass Du an Dir selbst zweifelst. Nicht unbedingt mit böser Absicht. Manchmal reicht ein kritischer Blick eines anderen, und die Überzeugung, nicht richtig zu sein, formt sich.

Hast Du Dich mal gefragt, ob Du das wirklich selbst so empfindest, oder ob es die Sicht anderer ist, die Du übernommen hast?

Kann es sein, dass mit mir alles in Ordnung ist?

Mit großer Wahrscheinlichkeit sogar.

Vielleicht fehlt Dir nur ein liebevolleres Verständnis für Dich selbst. Und manches, was Du lange als Schwäche betrachtet hast, wartet darauf, von Dir neu betrachtet zu werden.


Ein nächster Schritt

Vielleicht hast Du beim Lesen gespürt, dass Dich dieses Thema berührt. Dass da etwas in Dir ist, das gehört werden möchte.

Genau dafür habe ich die E-Mail-Reihe „Wahrnehmung ist mehr als ein Gefühl" zusammengestellt. In sieben persönlichen Mails begleite ich Dich dabei, Deine eigene Wahrnehmung besser zu verstehen und ihr wieder mehr zu vertrauen.

Denn wer sich selbst wieder wahrnimmt, beginnt sich selbst mit den Augen der Liebe zu betrachten.

Ich fasse das Wichtigste noch einmal zusammen

Die Frage „Was stimmt nicht mit mir?" taucht besonders bei Menschen auf, die tief fühlen und genau wahrnehmen. Sie ist kein Beweis dafür, dass etwas mit Dir nicht stimmt. Sie kann ein Hinweis sein, dass Du Dich selbst aus dem Blick verloren hast. Oder dass jemand Dich nicht verstanden hat. Oder dass ein Vergleich mit anderen Dich verunsichert hat.

Hinter dieser Frage steckt oft etwas ganz anderes, als wir zunächst vermuten. Vielleicht vergleichst Du Dich mit anderen, ohne zu wissen, was sie innerlich bewegt. Vielleicht haben sich im Laufe der Zeit Sichtweisen anderer mit Deinen eigenen vermischt. Oder Du hast die Bedürfnisse anderer so lange wichtiger genommen, dass Deine eigenen in den Hintergrund gerückt sind.

Wie fühlt es sich für Dich an zu wissen, dass Deine Wahrnehmung keine Schwäche ist?

Ich wünsche Dir, dass Du Deine Wahrnehmung mehr und mehr als Stärke erkennst.


Von Herzen

Deine

P.S. Falls Du das Gefühl hast, Dich selbst wieder besser kennenlernen zu wollen, findest Du in meiner kostenfreien E-Mail-Reihe „Wahrnehmung ist mehr als ein Gefühl" sieben behutsame Impulse, die Dich Schritt für Schritt zurück zu Dir begleiten.

Möchtest Du wissen, wer hier für Dich schreibt?

Dein Glücksbringer - Der Onlinekurs für mehr Selbstliebe

Martina Eyth begleitet seit 2003 Menschen, die viel für andere da sind und sich selbst dabei aus dem Blick verloren haben.

Sie kennt diesen Weg aus eigener Erfahrung. Lange Zeit war sie mehr im Außen als bei sich selbst, hat funktioniert, sich angepasst und gespürt, dass etwas fehlt – ohne genau sagen zu können, was.

Der Wendepunkt kam, als sie begann, sich selbst wieder wahrzunehmen und sich Schritt für Schritt wieder näherzukommen.

Heute unterstützt sie Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, wieder bei sich anzukommen und ihren eigenen Weg mit mehr Leichtigkeit und Vertrauen zu gehen.

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Als Dankeschön für Dein Vertrauen schenke ich Dir eine 7-teilige E-Mail-reihe, die auf meinem Buch "50 Perlen für Dich" basiert. Die "Perlen" helfen Dir dabei, mehr Freude und Leichtigkeit zu erleben.

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